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Wer die Klosterkirche betritt, befindet sich in einem Raum, der durch
seine Schlichtheit, Helle und Leichtigkeit den Besucher für sich
einnimmt.|
Mit der Krypta, eingeweiht 1991, ist ein Raum entstanden, der Ruhe und
Geborgenheit ausstrahlt. Er ist von Prof. Elmar Hillebrand, Köln,
künstlerisch gestaltet und durch zwölf gewölbetragende Säulen im Typ
einer Prozessionskirche gegliedert. Die mit Keramik ummantelten und mit
Pflanzenreliefs geschmückten Säulen symbolisieren die zwölf Apostel. Im
Chorraum trägt eine Marmorsäule den Tabernakel. Unter dem Altar,
gearbeitet aus Carraramarmor, steht der mit einer kleinen Krone
geschmückte Schrein aus Eichenholz mit den Gebeinen der Seligen
Schwester Ulrika Nisch. Der linke Seitengang führt an vier kostbaren Rundbogenfenstern vorbei, durch die der Raum sein Licht empfängt. Die Scheiben aus dünn gesägtem Onyx und farbigem Glas sind von Clemens Hillebrand gestaltet. Die Krypta bietet den vielen Menschen, die das Grab der Seligen Schwester Ulrika aufsuchen, einen Raum der Sammlung und Versammlung, in dem etwas von der Ausstrahlung der Seligen spürbar wird. |
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