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28. Mai 2012 Pfingstkonzert in der Klosterkirche

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Festtag im Kloster

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Kunst im Kloster



Klosterkirche

Wer die Klosterkirche betritt, befindet sich in einem Raum, der durch seine Schlichtheit, Helle und Leichtigkeit den Besucher für sich einnimmt.
Mehrere Bauphasen gaben der Kirche Gestalt und Prägung.
Vom ursprünglichen Raum, eingeweiht 1899, sind heute noch die prächtige Kassettendecke (Holz) und das Chorgewölbe mit dem Papstwappen erhalten. Aus einer umfassenden Renovierung 1962 -1963 stammen das Mosaik der Chorwand und die Fenster. Im Zusammenhang mit dem Bau der Krypta 1988 - 1991 erhielt der Raum seine heutige Gestalt.
Das Chormosaik (1963) von Wilfrid Perraudin nimmt beherrschend die ganze Chorwand ein. Als Pantokrator thront der im Zeichen des Kreuzes wiederkehrende Christus über dem Erdkreis.
Die  fünf Fenster der linken Seitenwand entstanden 1963 nach Entwürfen des Konstanzer Malers Maximilian Bartosz. Sie entfalten das biblische Thema des Baumes.
Der Altarraum wurde im Zusammenhang mit dem Bau der Krypta (1988 - 1991) von Prof. Elmar Hillebrand, Köln, künstlerisch gestaltet.
An den schmalen Wänden des Chorbogens haben ein Kreuz und eine Marienstatue ihren Platz gefunden. Der Korpus (um 1600) wird von einem als Lebensbaum gestalteten Kreuz getragen.
Die Orgel, 1971 gebaut, ist ein Werk der Überlinger Firma Pfaff.


Krypta

Mit der Krypta, eingeweiht 1991, ist ein Raum entstanden, der Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt. Er ist von Prof. Elmar Hillebrand, Köln, künstlerisch gestaltet und durch zwölf gewölbetragende Säulen im Typ einer Prozessionskirche gegliedert. Die mit Keramik ummantelten und mit Pflanzenreliefs geschmückten Säulen symbolisieren die zwölf Apostel. Im Chorraum trägt eine Marmorsäule den Tabernakel. Unter dem Altar, gearbeitet aus Carraramarmor, steht der mit einer kleinen Krone geschmückte Schrein aus Eichenholz mit den Gebeinen der Seligen Schwester Ulrika Nisch.
Der linke Seitengang führt an vier kostbaren Rundbogenfenstern vorbei, durch die der Raum sein Licht empfängt. Die Scheiben aus dünn gesägtem Onyx und farbigem Glas sind von Clemens Hillebrand gestaltet.
Die Krypta bietet den vielen Menschen, die das Grab der Seligen Schwester Ulrika aufsuchen, einen Raum der Sammlung und Versammlung, in dem etwas von der Ausstrahlung der Seligen spürbar wird.