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"heilig" - Kunstpreis der Erzdiözese

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Mira Bergmüller ist Preisträgerin des Kunstpreises 2011 der Erzdiözese Freiburg


Preisverleihung am 13. November 2011 im Kloster Hegne, Haus St. Elisabeth:

Aus den 19 Werken der Ausstellung "heilig!" hat die Jury das Werk der Künstlerin Mira Bergmüller "Was ist mir heilig?" für den Kunstpreis ausgewählt. Herr Erzbischof  Dr. Robert Zollitsch überreichte der Künstlerin den Preis persönlich.
Hier finden Sie die Begründung des Juryurteils!

Mit dem Publikumspreis wurde das Werk "Las tres Marias" von Marie Kirchner ausgezeichnet. Frau Isabelle von Marschall übergab der Künstlerin den Preis.

DEN  PREISTRÄGERINNEN  EIN  HERZLICHER  GLÜCKWUNSCH!

Foto (von links):
Marie Kirchner, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Mira Bergmüller
im Gespräch mit Frau von Marschall (im Vordergrund)




Die Würdigung des Preises erfogte durch den Vorsitzenden der Jury,
Dr. Stefan Kraus,
Leiter des Kolumba-Museums, Köln (auf dem Foto rechts).

Den musikalischen Rahmen gestalteten Marcus Hagemann, Violoncello, Yannick Délez, Klavier und Chloé Levy, Sopran


heilig! ist Titel und Thema des von der Erzdiözese Freiburg zum zweiten Mal ausge­schrie­benen Kunstpreises. Die große Aufmerksamkeit, die dem vor drei Jahren erstmalig ver­liehenen Kunstpreis zum Thema „Gottesraum“ entgegen­gebracht wurde, war wohl auch der Grund, weshalb sich mehr als 1200 Künstlerinnen und Künstler dieser Herausforderung stellten und am Wettbewerb teilnahmen. Sowohl das große Publikumsinteresse wie auch die Resonanz bei den Künstlern machen deutlich, wie sehr Themen im weiten Umfeld des Religiösen höchst aktuell sind.

Wir freuen uns sehr, dass wir die Arbeiten der 19 Finalisten, die von einer Jury aus Kuratoren, Künstlern, Theologen und Kunstwissenschaftlern ausgewählt wurden, hier bei uns in Hegne zeigen konnten. Nach den Ausstellungen im Regierungs­präsidium Karlsruhe und demAugustinermuseum Freiburg waren die Werke vom 9. Oktober bis zum 12. November 2011 im Kloster Hegne, Haus St. Elisabeth, in großer Vielfalt zu sehen:

Installationen aus Videos, Klängen oder Fundstücken standen neben Gemälden und Lichtobjekten. Alle Werke dokumentieren auf unterschiedlichste Weise den Umgang mit dem Begriff, der jeweiligen Vorstellungswelt und der persönlichen Deutung von „heilig“. Die Positionen reichen von Verweisen auf die Würde des Einzelnen und Alltäglichen über die Thematisierung von Fragilität und Schmerz bis hin zur Hinterfragung des traditionellen Heiligenkultes und luden geradezu ein zur eigenen Auseinandersetzung mit der Frage: Was ist mir heilig?