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2012-02-16
Hegner Narren stürmen das Kloster..

...doch die Schwestern öffnen freiwillig die Tore! mehr
 
2012-02-14
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2012-02-08
"Nicht machen, sondern lassen" - Geistliche Wegweisung

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2011-11-15
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2011-11-13
"heilig" - Kunstpreis der Erzdiözese

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Das Leben der Ulrika von Hegne



Schwester Ulrika Nisch wurde 1882 in Mittelbiberach/Württemberg als Tochter einfacher, frommer Eltern geboren. Der Armut der Eltern wegen begann sie mit zwölf Jahren als Dienstmagd zu arbeiten. Während dieser Zeit erkrankte sie schwer und wurde von den Kreuzschwestern gepflegt. In ihr reifte der Entschluss, selbst Kreuzschwester zu werden. 1907 legte sie im Provinzhaus Hegne die Ordensgelübde ab und verrichtete fortan einfachste Dienste. Kaum 31 Jahre alt erlag sie am 8. Mai 1913 im Provinzhaus einer Tuberkulose-Erkrankung.


Menschen, die Schwester Ulrika kannten, beschrieben sie als einfachen, demütigen, heiteren und gütigen Menschen, dessen Arbeit vom Gebet getragen und durchdrungen war. Sie hatte ein tiefes Verständnis für die Not anderer und genoss unter allen eine hohe Autorität, die ihr durch die Glaubwürdigkeit ihrer einfachen Frömmigkeit zukam. Schwester Ulrika erfuhr in ihrem eigenen Leben, dass Gott  Leid nicht erspart, aber durch das Leiden hindurch hilft. Und sie vermochte diese Erfahrung auch an andere weiter zu geben.

Auch nach ihrem Tod suchten die Menschen zunächst im Gebet am Grab, später in der Krypta der Klosterkirche Schwester Ulrikas Nähe. Viele Gläubige machen bis heute die Erfahrung, dass Schwester Ulrikas Trost und Hilfe über ihren Tod hinausreicht und den Menschen, die im Gebet ihre Fürsprache bei Gott erbitten, Kraft und Zuversicht in ihren Anliegen zuteil werden lässt.

Am 1. November 1987 hat Papst Johannes Paul II. Schwester Ulrika selig gesprochen. Seit 1991 ruhen ihre sterblichen Überreste in der Krypta der Klosterkirche in Hegne.